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Ein ganz klein wenig Süßes kann viel Bitteres verschwinden machen

Francesco Petrarca (italienischer Dichter)

Bei der Oma gab es schon immer Saft. Saft hieß: Fruchtsirup mit Wasser. Damit das Wasser net so fad schmeckt.
Der Sirup wurde selbst eingekocht aus den vollreifen Früchten des großen Bauerngartens, des nahegelegenen Waldes oder der umliegenden Obstbäume.

Bis in die 70er war Sirup aus vielen Haushalten kaum wegzudenken, dann startete der Siegeszug der Softdrinks. Modern war, wer übersüße Limos mit Cola-, Orangen- oder Zitronengeschmack in Flaschen nach Hause schleppte. Sirupe, deren Zubereitung und Verwendung gerieten in Vergessenheit. Plötzlich gab es urkünstlich schmeckenden Orangensirup aus der großen Plastikflasche.

Dann kamen sie langsam wieder – die Zuckersäfte uralter Tradition, um Sekt, Prosecco oder Weißem Spritzer Süße zu geben und weil die Menschen nun Wassersprudler zu Hause haben.

Sirupe sind konzentrierter Geschmack und so vielseitig! Man kann damit so gut wie alles Trink- und Essbare aromatisieren: Wasser (heiß und kalt), Alkoholika, Tee, Salatsaucen, Schlagobers, Panna Cotta, Pudding oder Eis. Lavendel, Rosenblüten, Holunderblüten, Zitronenkräuter, Flora Cola, Thymian, Himbeeren, Preiselbeeren in konzentrierter Form und noch viel mehr finden sich bei mir im  Laden.

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